Daten & Fakten

Erfolg in Zahlen

Seit mehreren Jahrzehnten kann sich die Treibacher Industrie AG in einem sich ständig ändernden Marktumfeld behaupten und Erfolge erzielen, die  in eindeutigen Zahlen ablesbar sind.

Außenansicht des Industrieunternehmens Treibacher

Rückblick und Highlights 2020

Das konjunkturelle Umfeld verschlechterte sich bereits im 4. Quartal 2019 und führte zu deutlich niedrigeren Preisen bei Legierungen, insbesondere bei Ferrovanadium. Während die Absatzmengen in den ersten Monaten noch zufriedenstellend waren, kam es durch COVID-19 zu Absatzrückgängen im 2. und 3. Quartal.

Besonders betroffen waren dabei Materialien für die Flugzeugindustrie, aber auch unsere Vorprodukte für die Stahl- und Automobilindustrie in Europa. Erfreulicherweise konnte durch verstärkte Vertriebsaktivitäten in Asien ein Teil des Umsatzrückganges in der EU kompensiert werden. Dies ermöglichte eine zumindest partiell zufriedenstellende Auslastung und die Vermeidung von Kurzarbeit bei der Treibacher Industrie AG.

Erneut bewährte sich unser breites Produktportfolio und die hohe Flexibilität unserer Mitarbeiter.

Trotz einiger Probleme bei der Versorgung mit Hilfs- und Betriebsstoffen und obwohl ein Teil der Belegschaft von einem Tag auf den anderen ins Homeoffice wechselte, konnte eine ordnungsgemäße Produktion und die termingerechte Auslieferung an unsere Kunden sichergestellt werden. Zudem gelang es sehr gut durch straffe Sicherheitsvorkehrungen, die von außen eingebrachten Corona-Infektionen zu isolieren und eine Clusterbildung im Unternehmen zu vermeiden.

Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr ist zu mehr als 85% auf niedrigere Verkaufspreise – vor allem im Legierungsgeschäft – zurückzuführen.

Während unsere Tochtergesellschaft Tribotecc GmbH, als Zulieferer der Automobilindustrie, im Frühjahr und Sommer unter Absatzschwäche litt, konnte das Joint Venture Evonik Treibacher GmbH von der hohen Nachfrage nach Wasch- und Reinigungsmittel profitieren.

Auch unsere Beteiligung Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH hat sich in diesem rauen wirtschaftlichen Umfeld gut behauptet.

 

Umsatz in Mio. EUR

Investitionsvolumen in Mio. EUR

Exportquote in %

Regionale Umsatzverteilung

Beschäftigte

 

Ausblick auf das Jahr 2021  

Die Nachfrage nach unseren Produkten hat sich bereits im 4. Quartal 2020 gebessert und die Auslastung unserer Produktionsanlagen im 1. Quartal 2021 ist gut.

Dies ist dem Auffüllen strategischer Läger durch unsere Kunden und einer weltweiten Verbesserung der Industrieproduktion geschuldet. Diese Verbesserung fußt auf der wachsenden Zuversicht, dass durch die fortschreitenden COVID-19-Impfungen ab dem 3. Quartal wieder eine Normalisierung des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens passiert.

Gleichzeitig erwarten wir durch Nachholeffekte bei Konsumgütern und bei Unternehmensinvestitionen einen Wirtschaftsaufschwung in voller Breite, der durch die Geldpolitik der Notenbanken und staatliche Anreizsysteme massiv gestützt werden wird.

Wir rechnen daher mit einem positiven Geschäftsverlauf im Jahre 2021.

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